MAKStripe USBplus und MAKStripe USB



MAKStripe wird in zwei Varianten angeboten:
  • MAKStripe USB - Magnetkartenlese- und Schreibgerät zum Anschluss an den USB-Port eines PCs oder PDA mit USB host.
  • MAKStripe USBplus - Ergänzend zu MAKStripe USB - auch portables Magnetkartenlese- und Schreibgerät sowie Datenlogger.


Makstripe USB

MAKStripe USB ist ein 3-Spuren LoCo/HiCo Lese- und LoCo Schreibgerät für Magnetstreifenkarten. Der Anschluss an einen PC erfolgt über den USB Port. Auf Grund des Magnetkopfes mit drei Spuren, können alle drei Spuren gleichzeitig gelesen oder geschrieben werden. Magnetstreifenkarten können eine Bitdichte von 1 bis 210 BPI (75 BPI, 210 BPI und auch andere. nicht ISO konforme Bitdichten, aufweisen. Unabhängig von der Bitdichte, werden alle diese Magnetstreifenkarten von MAKStripe USB unterstützt.

Das Gerät wird direkt an einen freien USB-Port angeschlossen. Eine externe Spannungsversorgung wird nicht benötigt.

Die Daten werden digitalisiert vom MAKStripe USB direkt zum PC übertragen, wo die Auswertung durchgeführt wird. Durch das direkte Lesen / Beschreiben werden Möglichkeiten eröffnet, die mit dem Einsatz von herkömmlichen Geräten mit Decoder- und Encoder Chips ausgeschlossen sind.

MAKStripe USB wird über das Programm "MAKStripeExplorer" für die Betriebssystem Windows NT / 2000 / XP / Vista, Linux, Windows Mobile 5/6 und Mac OS X gesteuert, das mit MAKStripe USB geliefert wird.





Hardware

MAKStripe USB wird am PC über einen freien USB-Port angeschlossen. Die Software MAKStripeExplorer läuft auf jedem PC mit minimaler Auflösung 1024 x 768, einem freien USB-Port, auf dem Windows NT / 2000 / XP / Vista oder Linux mit einer aktuellen Gnome/KDE GUI installiert ist. MAKStripeExplorer kann auch auf einem PocketPC mit ARM CPU PXA2xx, VGA 640x480 und USB Host betrieben werden. Des weiteren läuft MAKStripeExplorer auch auf Mac OS X.



Software

Unterstützte Betriebssysteme

MAKStripe USB wird mit dem Programm "MAKStripeExplorer" gesteuert, das mit MAKStripe USB ausgeliefert wird und folgende Betriebsysteme unterstützt:

Windows NT / 2000 / XP / Vista

Linux mit einer aktuellen Gnome/KDE GUI

PocketPC mit Windows Mobile 5/6, ARM CPU PXA2xx, VGA 640x480 und USB Host

Mac OS X

Mit MAKStripe USB werden alle Versionen von MAKStripeExplorer - für Windows NT / 2000 / XP / Vista, für Linux, für PocketPC mit Windows Mobile 5/6 - und für Mac OS X ausgeliefert.

Falls ein älteres Betriebsystem wie Windows 95/98 vorhanden ist und der Anschluss über den Parallel-Port des PCs erwünscht ist, empfehlen wir MAKStripe R2TAO Parallel Port, das hier beschrieben ist und bestellt werden kann.

Unabhängig davon, auf welchem der oben genannten Betriebsysteme die Daten gespeichert worden sind, besteht volle Kompatibilität zwischen MAKStripeExplorer für Windows und MAKStripeExplorer für Linux, so dass die Daten übertragbar sind und zum Beispiel Daten, gespeichert unter Linux, anschließend mit der Windows-Version weiterverarbeitet werden können und umgekehrt.

MAKStripeExplorer unter Windows

MAKStripeExplorer unter Windows



MAKStripeExplorer unter Linux

MAKStripeExplorer unter Linux



MAKStripeExplorer unter Mac OS X

MAKStripeExplorer unter Mac OS X





MAKStripeExplorer unter Windows Mobile 5/6 mit PocketPC

MAKStripeExplorer unter Windows Mobile 5/6 mit PocketPC

Wir möchten Folgendes bezüglich der Software MAKStripeExplorer für PocketPC hervorheben. MAKStripe USB wird direkt vom PocketPC mit Strom versorgt, so dass keine externe Stromversorgung erforderlich ist. Benötigt werden vom PocketPC im Bereitschafts / Lese Modus ca. 50mA und im Schreibmodus ca. 300mA. MAKStripeExplorer für PocketPC wurde auf einem Fujitsu/Siemens n560 PocketPC getestet. Auf Grund des kleinen Bildschirms, der bei der PocketPC Version von MAKStripeExplorer zur Verfügung steht, enthalten die Knöpfe nicht die volle Beschreibung, sondern nur die notwendige Anzahl von Buchstaben, damit sie auf den Bildschirm passen. Weiterhin sind bei der PocketPC Version von MAKStripeExplorer kein Help-System und auch keine ToolTips verfügbar. Die Verteilung und Funktion der Knöpfe bei der PocketPC Version entsprechen den Knöpfen der Windows / Linux Version.

MAKStripeExplorer running auf einem  Fujitsu/Siemens n560 PocketPC

MAKStripeExplorer auf einem Fujitsu/Siemens n560 PocketPC



Verfügbare Sprachen

Die Software "MAKStripeExplorer" für Windows NT / 2000 / XP / Vista, für Linux und für Mac OS X, die Anleitungen und das Hilfe-System, verfügbar auf der mitgelieferten CD sind in Englisch sowie in Deutsch.

MAKStripeExplorer with German language

MAKStripeExplorer in Deutscher Sprache




Lesen von Magnetstreifenkarten

Das Programm MAKStripeExplorer wird gestartet und der Knopf "Scan Port for Data" ("Scan Modus" bei Auswahl von Deutschem Systemmenü) gedrückt oder die Funktionstaste F5.

Software für MAKstripe USB - MAKStripeExplorer

MAKStripeExplorer befindet sich nun im Scan - Modus. Bei jedem Durchziehen einer Magnetstreifenkarte, werden die Daten gelesen und angezeigt. Das Beenden des Scan - Modus erfolgt durch drücken des "Stoppe Scan - Modus" Knopfes oder durch drücken der Funktionstaste F12.

Die Software wird alle drei Spuren der Magnetstreifenkarte lesen und die Daten anzeigen. Falls ANSI oder BCD Character Sets entdeckt werden, wird die Software die Daten dekodieren und die Parität und LRC Checksumme überprüfen. Falls die Parität und LRC korrekt sind (grün), dann wurden die Daten richtig gelesen - andernfalls ist eine Wiederholung des Lesevorgangs erforderlich.

Die Darstellung erfolgt in dem ALFA oder BCD Zeichensatz (Falls solche Daten vorhanden sind)


in binärer Form


oder auch gemäß ISO Standard

Die Daten können über dem "Speichern" Kommando im "Datei" Menü gespeichert werden. Die Daten werden im ursprünglichen Format "as is" gespeichert, zusammen mit den Durchzugseigenschaften. Auch falls die Daten ein nicht-standardisiertes Format aufweisen, wir das Speichern korrekt durchgeführt.




Durchzugsgeschwindigkeit

Die übliche durchschnittliche Durchzugsgeschwindigkeit, mit der eine Magnetstreifenkarte durchgezogen wird, liegt zwischen 20 und 50 cm/s. Bei diesen Geschwindigkeiten werden die Daten mit größter Wahrscheinlichkeit fehlerfrei dekodiert.

Abhängig von der Qualität, mit der die Magnetstreifenkarte beschrieben wurde, von dessen Alter und Zustand, ist es oft möglich die Magnetstreifenkarte auch bei extrem langsamen Durchzugsgeschwindigkeiten ...

.. oder auch einer sehr schnellen Durchzugsgeschwindigkeit, erfolgreich auszulesen.

Die minimale Durchzugsgeschwindigkeit beträgt im ersten Fall nur 7 cm/s und die maximale Durchzugsgeschwindigkeit im zweiten Fall beträgt ganze 140 cm/s.




Signalanalyse

MAKStripe USB ermöglicht als direkter Magnetstreifenkartenleser erweiterte Signalanalyseoptionen, die die Möglichkeiten herkömmlicher Geräte übertreffen.

Magnetstreifenkartenlesegeräte, die einen Decoder Chip enthalten, dekodieren die Daten und übertragen das Signal zeitversetzt über zwei Datenkanälen (Data und Clock) zum PC, wo weitere Bearbeitung stattfindet.

Neben dem herkömmlichen Dekodieren der Daten, die sich auf einer Magnetstreifenkarte befinden, ist es durch die graphische Präsentation möglich, die Modulation der Daten, die Qualität des Signals sowie diverse Schemen von nicht-standarden Spuren, angewendet für Authentifizierung, zu ermitteln.

MAKStripe USB übermittelt die Daten, die Bitdichte sowie die Durchzugsgeschwindigkeit während des gesamten Ablaufs in Echtzeit zum PC. Dies ermöglicht eine Signalanalyse, wie Sie bei anderen Lesegeräten, die einen Decoder Chip enthalten, nicht möglich ist.

Der Verlauf der Durchzugsgeschwindigkeit ist nicht kontinuierlich, obwohl man dies erwarten könnte. Die Geschwindigkeit steigt zuerst an, und erst der weitere Verlauf ist kontinuierlich.

Der Grund dafür ist, dass bei dem Zusammenstoß der Magnetstreifenkarte mit dem Lesekopf, diese abgebremst wird bis der Kopf sich hebt und sich auf die Magnetstreifenkarte niederlegt. Die Geschwindigkeit erhöht sich anschließend und erst bei ca. 60% wird die kontinuierliche Durchzugsgeschwindigkeit erreicht.

Jedes Magnetstreifenkartenschreibgeräte-Modell hat sozusagen einen Fingerabdruck, die Bitdichte ist jedoch meistens nicht konstant am Kartenbeginn und am Kartenende. Mit diesen Erkenntnissen ist es möglich zu untersuchen, ob die Spuren der Magnetstreifenkarte auf einem Magnetstreifenkarten - Schreibgerät beschrieben worden sind, einzeln oder gleichzeitig, oder ob einzelne Spuren auf verschiedene Magnetstreifenkarten - Schreibgeräten beschrieben worden sind.

Auch eine Analyse der Qualität der beschriebenen Daten wird somit ermöglicht.

Hier einige typische Beispiele:

Daten von einer Karte beschrieben in einem HighQuality Schreibgerät. Beide Spuren wurden in einem Durchgang beschrieben. Die Abweichung der Spuren ist kaum wahrnehmbar.

In diesen Fall wurde zuerst die erste, und nachträglich die zweite Spur auf der Magnetstreifenkarte geschrieben. Es ist ersichtlich, dass die beiden Spuren auf demselben Schreibgerät-Modell geschrieben worden sind, da der Verlauf der beiden Grafiken fast parallel ist.

Die Daten auf den Spuren 2 und 3 wurden in einem Durchgang geschrieben. Die Spur 1 wurde nachträglich mit einem anderen Gerät beschrieben.

Mit MAKStripe USB und dem Programm "MAKStripeExplorer", kann jeder einzelne Tick, Bit or Character mit der Flux Richtung seiner Größe in Mikrosekunden sowie seiner Position analysiert werden. Im Menü "Signalanalyse" kann bei Auswahl eines Teiles der Daten, durch links-Klicken und Ziehen der Maus, eine detailierte Anzeige des ausgewählten Bereiches erzeugt werden.

Um Geräusche und HF (Radio Wellen) Einflüsse zu eliminieren, befindet sich die Auslöseschwelle einige mikro Volts über 0V. Wenn Daten von einer Magnetstreifenkarte gelesen werden, ist die Länge von Flux 1 geringer als die von Flux 0, oder umgekehrt, abhängig von der Durchzugsrichtung.

Dieser Effekt ist bei älteren Karten und Karten mit schwächeren Magnetfeldern intensiver ausgeprägt.

Die Längendifferenz wird sich auch bei verschiedenen Durchzugsgeschwindigkeiten unterscheiden - im Falle einer höheren Durchzugsgeschwindigkeit ist das Signal stärker als bei einer geringeren Durchzugsgeschwindigkeit.

Die F2F Modulationsmethode, überwiegend bei Magnetstreifenkarten angewendet, ermöglicht das gleichzeitige Beschreiben von Data und Clock auf die Karte. Bei dieser Modulation bedeutet eine Richtungsänderung des magnetischen Fluxes zwischen zwei Clock Zyklen (ein Tick) eine logische "1" und falls keine Richtungsänderung des magnetischen Fluxes stattfindet, eine logische "0".

Die Magnetstreifen - Kartenspurendaten enthalten zwei Tickdauergrössen - die erste kürzere Grösse für "1" Bits und die zweite längere für "0" bits.

Die Tick-Dauer für "0 Bits ist zweimal länger als die Tick Dauer für "1" Bits.

In der Tick Nr. / Tick Duration Graphik, sind die Ticks in zwei Strömen gruppiert - der erste repräsentiert die "1 Bit" Ticks, der zweite die "0 Bit" Ticks.

Die zwei Datengruppen in einem Strom sind die "Flux 0" and "Flux 1" Ticks, die Längendifferenz, oben bereits erläutert ist klar sichtbar.

Bei einem schwachen Signal ist die Differenz der Dauer von "Flux 0" und "Flux 1" erheblich größer.

Diese Karte wurde ebenfalls fehlerfrei gelesen, ist jedoch anfälliger für Fehler bei zu kleinen oder zu grossen Durchzugsgeschwindigkeiten.

Mit dem Tick Nr. / Tick duration Graphik, ist es möglich den Typ der Daten auf der Spur sowie dessen Qualität festzustellen.

Eine F2F Modulation weist zwei Datenströme auf. Andererseits weisen Magnetstreifen - Kartenspuren, moduliert mit dem seltener benutzten MFM (Modified Frequency Modulation) 3 Datenströme auf.


Bei der MFM Modulation (MNRZb1, Miller Code and Delay Modulation DM) wird die Datendichte verdoppelt ohne Erhöhung der Magnet-Transition-Dichte.

Dies wird durch Anwendung von 3 Tick Dauer Grössen erreicht - Ein 1 Bit Cell Tick, ein 1.5 Bit Cell Tick und ein 2 Bit Cell Tick.

Falls eine solche Magnetstreifenkarte durch ein herkömmliches Magnetstreifenkartenlesegerät durchgezogen wird, dass über ein F2F Decodier-IC verfügt, würde lediglich eine Fehlermeldung erfolgen, ohne dass die Ursache ermittelt werden kann. Mit MAKStripe USB ist es andererseits möglich festzustellen, was für Daten auf der Magnetstreifenkarte gespeichert sind.

Ein anderes Beispiel für eine nicht-standardkonforme Spur, ist nachfolgende Spur von einer Magnetstreifenkarte, die in einem deutschen Unternehmen verwendet wird.

Es zeigt eine sehr elegante Kopierschutzfunktion. In der Anfangssequenz ist die "Flux 0" Tick Dauer viel größer als die "Flux 1" Ticks Dauer. Nachdem die eigentlichen Daten beginnen, (nach dem ersten 1 Bit), erfolgt der Datenfluss in einer normalen F2F Modulation. Dies kann mit einem normalen Magnetstreifenkartenlesegerät nicht bemerkt werden. Ebenfalls kann eine solche Spur mit einem normalen Magnetstreifenkartenschreibgerät nicht geschrieben werden. Eine Karte mit einer solchen Spur, geschrieben mit einem normalen Magnetkatenschreibgerät, würde auf dieses Gerät wie das Original aussehen, Sie würde jedoch nicht die tatsächlichen Eigenschaften der Anfangssequenz aufweisen.

MAKStripe USB zeigt nicht nur jede Tick Dauer genau an, sondern ist auch in der Lage eine exakte Kopie dieser Spur herzustellen.

Mit dem Programm "Magnetic-Stripe Card Explorer" können die erfassten Daten in RAW Format, gespeichert und geschrieben werden - es gehen keine Daten und keine Eigenschaften verloren.

Auf Grund des RAW Modus ist es möglich, verschiedene Kopiersicherungsschemen zu entwickeln, diese zu bearbeiten und zu kopieren.

Es werden zum Beispiel nach dem Datenende mit dem LRC (Longitudinal Redundancy Check), noch bis zu 60 Bits "0" auf die Spur geschrieben, bis zum Kartenende. In diesem Teil, oder auch in dem Datenteil kann eine sehr einfache aber wirksame Kopierschutzmethode eingefügt werden, mit der Verwendung von ungewöhnlichen Modulationsverfahren.

Mit einfachem Weglassen eines Ticks, würde eine undefinierte Zone in der F2F Modulation hergestellt werden.

Ein normales Magnetstreifenkartenlese- und / oder Schreibgerät könnte dieses "Loch" nicht wahrnehmen, sondern es würde dieses einer Schwankung in der Durchzugsphase zuordnen und ignorieren. MAKStripe USB dagegen würde diese Zone eindeutig wahrnehmen und identifizieren.

Es ist technisch gesehen nicht möglich solche Spuren mit einem herkömmlichen Magnetstreifenkartenlese- und / oder schreibgerät (das F2F Decoder / Encoder IC's enthält) zu lesen und zu erstellen.

Die erstellte Magnetstreifenkarte würde wie das Original aussehen (die selben Daten enthalten), das "Loch" jedoch würde nicht vorhanden sein.

MAKStripe USB kann diesen und auch andere nicht standardkonform aufgezeichnete Spuren im RAW mode lesen, diese auswerten, speichern und diese später schreiben, bzw. kopieren. Die Kopie würde zu 100% dem Original entsprechen.




Datenanalyse

Im "Data analysis" Menü, können die gelesenen Daten analisiert werden. Es kann die genau Startposition festgelegt werden, sowie auch die Buchstabengröße. Als Resultat wird die Parität für jeden Buchstaben dargestellt, sowie auch der LRC vom Start bis zu jedem einzelnen Buchstaben.

Mit dieser Methode können unbekannte Schriftzeichen Sätze analysiert, sowie auch mögliche Fehler ausgewertet werden.

Auf dieser Magnetstreifenkarte, benutzt von einem deutschen Unternehmen, werden zum Beispiel alle Daten 3 mal auf die Karte geschrieben.

Jede Sequenz endet mit einem LRC gefolgt von zwei 2 "00000" Bit Gruppen (Parität ist falsch) um die Sequenzen zu trennen.

Diese 2*2=4 "00000" erzeugen 4 Paritätsfehler.

Nach der Analyse, ist festzustellen, dass die Daten Fehlerfrei gelesen wurden, obwohl es 4 Paritätsfehler gibt.

Mit einer anderen Methode kann übliche Software irregeführt werden. Es werden einfach einige Bits / ein Muster) vor dem Datenbeginn eingefügt. Weil nun die Startsequenz nicht "Start Sentinel" ist, können die Daten nicht identifiziert werden. Solche Magnetstreifenkarten können ausgewertet werden, so dass diese Bits einfach übersprungen werden durch ändern der "Start with bit position".




Daten Erstellen

Für die Erstellung von Daten, wird das "Write Tracks" Menü ausgewählt. Mit der "Character-Set" Combo-Box, wird das erwünschte Zeichenset gewählt. Die Zeichen werden im Feld "Data" eingegeben. Falls "Allow ALFA/BCD only" ausgewählt ist, dann können nur Zeichen entsprechend diesen Standards eingeben werden. Der Anfang der Daten wird mit einem "Start Sentinel" gekennzeichnet, Felder werden durch "Field Separators" getrennt und am Ende werden "End Sentinel" und "LRC" durch das Drücken der entsprechenden Knöpfe eingefügt.

Unter "Data Properties" werden die Anzahl der Zeichen, das Zeichenset, die Spurdichte in Bits Per Inch, die gesamte Anzahl von Bits auf der Spur, Anzahl der Bits vor den Daten, die Anzahl der Bits in den Daten und die Anzahl der Bits nach den Daten angezeigt. Die Parameter Zeichenset, Gesamtzahl von Bits, Bits vor und Bits nach den Daten werden wie erkannt angezeigt, können jedoch Benutzerdefiniert geändert werden.

Falls die Checkbox "AutoCalc Properties" ausgewählt ist, werden die o.g. Parameter bei der Eingabe jedes Zeichens neu berechnet und angezeigt. Wenn die Checkbox nicht ausgewählt ist, dann ist der Knopf "Calc Properties" verfügar, mit dem die Berechnung manuell durchgeführt werden kann.

Nachdem die erwüschten Daten eingegeben worden sind, wird die Spur über den entsprechenden Radiobutton ausgewählt, auf die diese Daten durch drücken des Knopfes "Save" gespeichert werden sollen. Die eingegebenen Zeichen werden entsprechend dem Standard in Grossbuchstaben umgewandelt. Die generierten Daten können mit im "File" Menuü unter "Save" im MAG Format gespeichert werden oder im ASCII Format durch Drücken des "Save TXT" Knopfes. Gemäs dieser Procedur können Daten für alle drei Spuren erzeugt werden.

Das Speichern der Daten im MAG Format ("Save" im "File" Menü) speichert alle Daten von allen drei Spuren im speziellen Binärformat. Es kann auch eine Speicherung einzelner Spuren im ASCII Format durch drücken des "Save TXT" Knopfes durchgeführt werden. Der Import von ASCII Daten erfolgt mit Hilfe des "Load TXT" Knopfes. Die importierten ASCII Daten werden im "Data" Feld dargestllt, wo eine Bearbeitung erfolgen kann. Anschließend wird über den Radiobutton die erwünschte Zeilspur ausgewählt und durch den "Save" Knopf eine Speicherung der Daten auf die erwünschte Spur durchgeführt.




Daten Modifizieren / Bearbeiten

Die einfachste und komfortabelste Bearbeitung der Daten kann im Tab "Write Tracks" durchgeführt werden. Dort sind alle verfügbaren Daten der Spuren aufgeführt, die von einer Magnetstreifenkarte oder aus einer MAG Datei eingelesen worden sind. Die Spur, die bearbeitet werden soll, wird mit Hilfe des entsprechenden Radiobuttons ausgewählt und mit einem Klick auf den "Edit" Knopf werden die Spurendaten in das "Data" Feld übertragen. Das Übertragen der Daten von der erwünschten Spur in das "Data" Feld kann auch mit einem Doppelklick auf die entsprechende Spur erfolgen.

Im "Data" Feld können nun alle erwünschten Änderungen vorgenommen werden. Die Speicherung der Änderungen erfolgt durch Drücken auf den "Save" Knopf oder durch Doppelklicken auf das "Data" Feld. Falls die Speicherung der geänderten Daten auf eine andere Spur erwünscht ist, dann ist zuerst mit Hilfe des Radiobuttons die Zielspur auszuwählen und anschließend auf den "Save" Knopf zu drücken.

Im nachfolgenden Beispiel sind die Daten der Spur 1 in das "Data" Feld durch Doppleklick auf die Spur 1 übertragen worden. Nach den erfolgten Änderungen, ist mit dem Radiobutton Spur 3 als Ziel ausgewählt worden. Durch Drücken auf den "Save" Knopf wurden die modifizierten Daten von Spur 1 auf Spur 3 gespeichert.

Mit dieser, oben erläuterten Prozedur kann eine einfache und zügige Modifikation der Zeichen durchgeführt werden. Falls ungewöhnliche Änderungen der Zeichen oder Ticks erwünscht sind, z.B. zur Erstellung von Security - Karten, die von anderer Hardware nicht gelesen werden könen, dann ist zu "Signal Analysis" zu wechseln.

Im "Signal Analysis" Tab, stehen sufistizierte Möglichkeiten zur Modifikation jedes Zeichens und jedes einzelnen Ticks zur Verfügung.

Falls "Work on Characters" ausgewählt wurde, dann wird mit einem links-Klick der Mause auf ein Zeichen die Möglichkeit gegeben das ausgewählte Zeichen zu ändern oder neue Zeichen nach diesem Zeichen einzufügen.

Durch die Auswahl "Work on Ticks" und einem links-Klick mit der Maus auf ein Tick, ergibt sich die Möglichkeit den ausgewählten Tick zu löschen, dessen Länge zu ändern oder neue Ticks nach dem ausgewählten Tick einzufügen. Somit ist es möglich auf einem sehr detailiertem Niveu jede erwünschte Änderung vorzunehmen.




Spuren Schreiben mit MAKStripe USB

Mit MAKStripe USB können LoCo Magnetstreifenkarten bechrieben werden. In jedem Schreibvorgang können mit MAKStripe USB eine, zwei oder alle drei Spuren beschrieben werden - in jeder erwünschten Bit-Dichte, Modulation und Zeichenset. MAKStripe USB wird direkt von der Software MAKStripeExplorer gesteuert und es ist eine Frage der Software, welche Möglichkeiten vorhanden sind.

LoCo Magnetstreifenkarten sind die meistbenutzten Magnekarten aus dem Altag, wie z.B Geldkarten, Kreditkarten, Zugangskontrollkarten usw. MAKStripe USB ist nicht geeignet um HiCo Magnetstreifenkarten zu beschreiben - HiCo Magnetstreifenkarten werden selten benutzt, wie z.B. in Flughäfen und Industriebetrieben, wo bestehende starke Magnetfelder die Magnetstreifenkarte löschen könnten.

Durch der Tatsache, dass die Daten direkt auf der Magnetstreifenkarte beschrieben werden - und nicht durch einen Encoder Chip - ist es möglich, genau definierte Daten auf die Karte zu schreiben, mit genau definiertem Anfang, Datenverlauf und Ende. Es können zu Kopierschutzzwecken auch absichtlich Zeichen mit invertierter Parität geschrieben werden, und es können Modulationsverfahren benutzt werden die keiner Norm entsprechen.

Durch die Eingabe verschiedener Parameter kann auch auf den Verlauf der Bitdichte Einfluss genommen und sogar die Größe einzelner Bits festgelegt werden. Es können somit Spuren geschrieben werden, die genau die gewünschten Eigenschaften aufweisen.

Auch völlig unbekannte Daten, unabhängig vom verwendeten Zeichensatz und Modulation, können eingelesen, analysiert und auf anderen Magnetstreifenkarten geschrieben werden.

Das Beschreiben von Magnetstreifenkarten wird in der Regel mit zwei Durchzügen getätigt. Im ersten, dem Referenz-Durchzug werden die Eigenschaften und die Durchzugsgeschwindigkeit ermittelt und im zweiten Durchzug werden die Daten geschrieben. Beide Durchzüge sollten dieselbe Geschwindigkeit aufweisen. Aus obigen Gründen ist es erforderlich, dass mindestens eine Spur der Karte, die beschrieben wird, Daten enthält, die als Referenz benutzt werden können. Sollte eine leere Magnetstreifenkarte beschrieben werden, muss diese deshalb mit vorläufigen Daten versehen werden. Dieser Process, genannt "Formattieren", wird durch Drücken des "Format" Knopfes oder der Funktionstaste F7 und einem Durchziehen der Ziel-Magnetstreifekarte während des "Duration" Zeitraumes durchgeführt. Während des Formattierens wird ein einfacher Strom von 0 Bit Daten aufgezeichnet. Das Formattieren wird auf alle Spuren durchgeführt, dessen Checkboxen unter "To be Processed" ausgewählt sind. Es ist erforderlich, dass mindestens eine Spur formattiert wird - welche dies sein wird, ist irrelevant. Nachdem mindestens eine Spur formatiert worden ist, kann der Schreibprozess durchgeführt werden.

Falls sich auf der Ziel-Magnetstreifenkarte, die beschrieben werden soll, schon irgendwelche alte Daten befinden, dann ist es nicht erforderlich das oben beschriebene Formattieren durchzuführen. In einem solchen Fall wird MAKStripe USB die vorhandenen Daten als Refernzspur zum Kalibrieren akzeptieren.


Direktes Kopieren

Der Process des direkten Kopierens einer Magnetstreifenkarte wird in zwei Durchzügen durchgeführt. Im ersten Durchzug wird die Karte, die Kopiert werden soll eingelesen und im zweiten Durchzug werden die Daten auf die Ziel-Magnetstreifenkarte übertragen.

Zuerst muss die Karte eingelesen werden, die kopiert werden soll. Der Scan-Process wird mit Drücken auf den "Scan Port for Data" Knopf oder die Funktionstaste F5 gestartet. Nachdem die Karte eingelesen worden ist, ist der "Direct Copy" Knopf im "Write Tracks" Tab verfügbar und es werden die eingelesenen Daten angezeigt. Alle Checkboxen unter "To be Processed" werden ausgewählt sein, was das Kopieren aller drei Spuren zur Folge haben wird.

Durch Drücken des "Direct Copy" Knopfes und einem Durchziehen einer formattierten Ziel-Magnetstreifenkarte oder einer alten Karte, die schon irgendwelche Daten aufweist, werden die neuen Daten auf die Zielmagnetstreifenkarte übertragen. Mit "Direct Copy" werden die Daten in einer rohen Form "AS IS", ohne jegliche Analyse oder Modifikation übertragen.

Falls alle Checkboxen von "To be Processed" ausgewählt worden sind, werden eventuell vorhandene eere Spuren der Original-Magnetstreifenkarte auch zu leeren Spuren auf der Ziel-Magnetstreifenkarte führen. Es ist mit "Direct Copy" auch möglich, nur ausgewählte Spuren von der Original-Karte auf die Ziel-Karte zu übertragen - es sollten die Checkboxen unter "To be Processed" für die Spuren ausgewählt werden, die übertragen werden sollen, und die Checkboxen der Spuren, die nicht übertragen werden sollen, sollten nicht ausgewählt werden. Im Beispiel auf dem nachfolgden Bild, enthält die eingelesene Karte Daten auf den Spuren 1 und 2. Spur 3 ist Leer. Falls alle Checkboxen ausgewählt sind, wird eine identische Kopie erstellt mit Daten auf den Spuren 1 und 2 und einer leeren Spur 3. Falls aber die Checkboxen für 1 und 3 nicht ausgewählt sind, dann wird nur Spur 2 auf die Ziel-Karte übertragen - die Spuren 1 und 3 auf der Ziel-Karte würden unverändert bleiben. Falls die Checkbox für Spur 3 in diesem Beispiel ausgewählt ist, dann wird Spur 3 auf der Zielkarte gelöscht.




Schreiben von Bentutzerdefinierten Spuren

Durch Drücken auf den "Write" Knopf oder die Funktionstaste F8, wird der Schreibmodus für alle Spuren, die unter "To be Processed" ausgewählt sind, gestartet. Falls die "Auto Adjust Data" Checkbox ausgewählt ist, dann werden die Daten vor dem Schreiben optimisiert.

Es könen alle Kombinationen von Spuren beschrieben werden - 1, 2 oder 3 Spuren. Eventuell vorhandene alte Daten auf der Ziel-Magnetstreifenkarte oder formattierte Daten werden überschrieben, wenn die entsprechende Checkbox unter "To be Processed" ausgewählt ist. Der Schreibprozess wird in zwei Durchzügen durchgeführt. Während des ersten Durchzuges liest MAKStripe USB die Referenzspur und während des zweiten Durchzugs werden die Daten geschrieben.


Spuren Löschen

Falls auf eine alte Magnetstreifenkarte geschrieben wird, ist es nicht erforderlich die Spuren zu löschen. In der Schreibprozedur werden die alten Daten von den neuen überschrieben. Es ist jedoch empfehlenswert die Spur(en) vorher mit Erase und/oder eRase zu löschen, um Fehler verursacht durch die vorhergegangenen Daten zu vermeiden und eine hohe Qualität ohne Verzerrung zu erziehlen. Die Auswahl der Spuren, die gelöscht werden, erfolgt über die "To be Processed" Checkbox. Alle Spuren, die unter die "To be Processed" ausgewählt sind, werden gelöscht sobald der "Erase" Knopf gedrückt wird und die Magnetstreifenkarte durchgezogen worden ist. Die Löschprozedur kann nach Drücken des "Erase" oder "eRase" Knopfes innerhalb der Zeit - aufgeführt unter "Duration" - durchgeführt werden.

"Erase" löscht die Spur in der "Flux 0" Richtung, "eRase" in der "Flux 1" Richtung.




Entwicklung von eigenen Programmen für MAKStripe USB

Mit MAKStripe USB wird auch die Bibliothek "libmakstripe.a" für Windows NT / 2000 / XP / Vista, für Linux und für Mac OS X zur Verfügung gestellt, mit dessen Hilfe die Entwicklung eigener Programme für MAKStripe USB in C++ möglich ist, wie zum Beispiel Applikationen für Zahlungssysteme, Zugangskontrolle und anderen Umgebungen bei dehnen das Auslesen und Verarbeiten von Daten auf Magnetstreifenkarten erforderlich ist.

Die Bibliothek "libmakstripe.a" stellt folgende Methoden zur Verfügung:

  • int Scan (bool messages=true, int seconds=20); // Scan-Modus - Bereit zum Durchziehen einer Karte // true - Gibt MAKStripe USB Meldungen aus // 20 - Wartet 20 Sekunden auf das Durchziehen einer Karte
  • bool LoadData (const char* File); // Lade Daten von einer *.MAG Date (true falls erfolgreich)
  • bool SaveData (const char* File); // Speichere Daten in einer *.MAG Date (true falls erfolgreich)
  • string GetCharSet (int i); // Hole Zeichenset für Spur i
  • string GetTrackData (int i); // Hole Daten für Spur i
  • int GetNrChars (int i); // Hole Anzahl von Zeichen für Spur i
  • int GetNrBits (int i); // Hole Anzahl von Bits für Spur i
  • int GetNrTicks (int i); // Hole Anzahl von Ticks für Spur i
  • int GetBPI (int i); // Hole BPI für Spur i
  • bool GetParity (int i); // Hole Parität für Spur i (true falls OK)
  • bool GetLRC (int i); // Hole LRC für Spur i (true falls LRC OK)

Ein einfaches Programm zur Demonstration der Anwendung der Bibliothek "libmakstripe.a" könnte wie in folgendem Beispiel aussehen:

#include "makstripe.h"
#include <iostream>
using namespace std;

int main(){
   
  MAKStripe *mP = new MAKStripe;
  // Uncomment following lines if you want to read data from a MAG file
  /*
  bool readOK = mP->LoadData ("DEMO.MAG");                 // Load Data from *.MAG file
  if (!readOK){
    cout << "\nError - File could not be opened\n\n";
    exit (0);
  }
  */

  int readOK = mP->Scan (true,20);    // Scan for Data - Card can be Swiped
                                      // true - Print MAKStripe Responce to cout
                                      // 20   - Wait 20 Seconds for a Card to be Swiped.
                                      //        If card has been swiped, then exit
                                      //        immidiately and continue ...      

  if (readOK==1) {
    cout << "\nCard has been read correct.\nFollowing Data are on the Card:";
  }
  else {
    cout << "\nError - exiting programm\n";
    exit (0);
  }
                                                             
  for (int i=1; i<=3; i++){                                // Print Data for all 3 Tracks
    cout << "\n\nTrack: " << i << "\n";
    cout << "Data   : "      <<  mP->GetTrackData(i)  << "\n";  
    cout << "Charset: "      <<  mP->GetCharSet(i)    << "\n";  
    cout << "Nr. of Chars: " <<  mP->GetNrChars(i)    << "\n";  
    cout << "Nr. of Bits : " <<  mP->GetNrBits(i)     << "\n";  
    cout << "BPI         : " <<  mP->GetBPI(i)        << "\n";  
    cout << "Parity      : " <<  mP->GetParity(i)     << "\n";  
    cout << "LRC         : " <<  mP->GetLRC(i)        << "\n";  
  }

  bool saveOK = mP->SaveData ("DemoNew.MAG");              // Save Data to file DemoNew.MAG

}

Dieser Code kann unter Linux mit gcc, unter Windows mit MinGW gcc und unter Mac OS X mit XCode gcc übersetzt werden:

g++ Example.cpp -L. libmakstripe.a -o Example.exe

Falls libmakstripe.a und makstripe.h in Ordner kopiert worden sind, die vom Compiler auf Include Dateien und Bibliotheken durchsucht werden, kann auch folgendes Makefile verwendet werden:

## Makefile for compilation ##
Example: Example.o 
	g++ -g -o Example Example.o  -lmakstripe 
Example.o: Example.cpp 
	g++ -g -c  Example.cpp 

Das Starten des Programms unter Windows und das Durchziehen einer Magnetstreifenkarte mit Daten auf den Spuren 1 und 2 führt zu folgender Anzeige:

Beispiel Programm unter Windows





Beispiel-Programm unter Linux





Beispiel-Programm unter MacOS X








Makstripe USBplus - Portables Magnetkarten Lese/Schreibgerät und Logger

MAKStripe USBplus ist eine Weiterentwicklung unseres bewährten Produktes MAKStripe USB.

MAKStripe USBplus

Ergänzend zu allen Eigenschaften von Makstripe USB, die oben ausführlich erläutert wurden, ist das Makstripe USBplus noch zusätzlich ein mobiles (portables) Magnetstreifenkarten Lese-, Speicher- und Schreibgerät das bis zu 20 ausgelesene Magnetstreifen Karten speichern kann.

Um das Makstripe USBplus als mobiles Gerät zu benutzen, wird am USB Anschluss eine externe Spannungsversorgung angeschlossen - zum Beispiel der mitgelieferte USB Batteriehalter. Benutzt werden 4 AA NiCd oder NiMh wiederaufladbare Batterien 4*1,25V=5V



00171Art. 00171
279.00 EUR
418.50 USD
MAKStripe 3-Tracks USB (Lese- und Schreibgerät, Logger) Portable sowie zum Anschluss an den USB Port eines PCs einschließlich Software MAKStripeExplorer für Windows, Linux, PocketPC und Mac OS X
Stck.

 
 

00551Art. 00551
0.99 EUR
1.48 USD
Magnetstreifenkarte LoCo (300 Oerstadt). Dieser Artikel ist derzeit leider nicht lieferbar.
 

 

Ausverkauft

00552Art. 00552
17.90 EUR
26.85 USD
20 Stück Magnetstreifenkarte LoCo (300 Oerstadt). Dieser Artikel ist derzeit leider nicht lieferbar.
 

 

Ausverkauft

Das Makstripe USBplus besitzt 3 LED Dioden (grün, gelb, rot) sowie einen Taster, womit alle erforderlichen Operationen und Auswertungen möglich sind.

Sobald eine Karte durchgezogen wird erscheint die Grüne LED = alle Spuren enthalten Daten mit gültiger Parity und gültigem LRC, sind Leer, oder enthalten Daten, die nicht nach ISO/ANSI codiert sind.

Gelbe LED = auf mindestens einer Spur wurden ISO/ANSI kodierte Daten erkannt - Diese enthalten jedoch Parity oder LRC Fehler.

Mobiler Logger

Um die durchgezogenen Daten zu speichern, wird der Taster kurz gedrückt. Sofort danach leuchten alle drei LEDs für 1-2 Sekunden auf. Sobald diese erlöschen, wurden die Daten gespeichert. Gespeichert werden können bis zu 20 Karten, die später am PC ausgelesen werden können.

Mobiler Encoder

Um die letzten gespeicherten Magnetstreifenkarten auf eine andere Karte zu übertragen wird der Taster gedrückt und gehalten bis alle 3 drei LEDs aufleuchten auf. Nach dem Loslassen erlischt die grüne LED. Jetzt wird die lehre Magnetstreifenkarte durchgezogen und formatiert. Sobald die rote LED erlischt und die grüne aufleuchtet (gelbe LED leuchtet weiter), wird die Karte noch einmal durchgezogen wobei die Referenzspur eingelesen wird. Danach erlisch die gelbe LED und die rote LED leuchtet auf. Nun wird die Karte zum letzten Mal durchgezogen, wobei die Daten auf der Karte geschrieben werden. Der Read-Referenz-Durchzug und der Schreib-Durchzug sollten mit derselben Geschwindigkeit erfolgen.

Falls erwünscht, ist ein Direkt-Copy von der zuletzt gelesener Karte zu erwirken, wird der Taster gedrückt (alle drei LEDs leuchten auf) und gehalten bis die grüne LED erlischt, bzw. nur die gelbe und rote leuchten. Jetzt wird die leere Magnetstreifenkarte durchgezogen und formatiert. Danach erlisch die gelbe LED und die grüne leuchtet auf. Nun wird die Karte zum letzten durchgezogen wobei die Daten auf der Karte geschrieben werden. Das einlesen der Referenzspur wird in Direkt-Copy übersprungen. Es ist zu beachten, dass die Durchzugsgeschwindigkeit in beiden Durchzügen dieselbe ist.

LED und Taster Bedeutungen.

  Gr     Ge     Rt  Beschreibung
  X      Alle Daten fehlerfrei
    X    Daten fehlerhaft
      X  Karte wird gelöscht
  X     X    Referenzspur wird eingelesen
    X     X  Formatieren
  X      X  Schreiben
  X    X    X  Busy
  • Taster wird kurz gedrückt = Zuletzt eingelesene Daten Speichern
  • Taster wird gedrückt und gehalten bis alle 3 LEDs aufleuchten = Starte Schreiben
  • Taster wird gedrückt und gehalten bis alle 3 LEDs aufleuchten und die grüne erlischt = Starte Direkt Copy